Der Aufbau unserer Zähne

Aufgebaut ist jeder Zahn nahezu identisch: Außen sichtbar ist der Zahnschmelz. Darunter liegt geschützt das Dentin mit feinen Dentinkanälchen. Diese beiden Strukturen schützen die Zahnpulpa, den durchbluteten und von Nerven durchzogenen Teil des Zahnes.

Der Zahnschmelz besteht zu ca. 97 % aus Hydroxylapatit und ist somit die härteste Struktur im menschlichen Körper. Hydroxylapatit liegt in Form von stäbchenartigen Kristallen vor, die im Wesentlichen aus Calcium- und Phosphationen bestehen, teilweise sind auch Zink und Carbonat und weitere Ionen eingelagert. Die Hydroxylapatitkristalle sind klar strukturiert angeordnet – und das bei jedem gesunden Zahn gleichermaßen. Unter dem Zahnschmelz liegt geschützt das etwas weichere, gelbliche Dentin. Dentin besteht zu ca. 70 % aus Hydroxylapatit, die restlichen Bestandteile sind Kollagen und gebundenes Wasser.

Abbildung 1: Mikroskopaufnahme des Übergangs von Zahnschmelz zu Zahnbein (Dentin)

Abbildung 1: Mikroskopaufnahme des Übergangs von Zahnschmelz zu Zahnbein (Dentin)

Abbildung 2: Schematische Darstellung von einem Hydroxylapatit-Kristall (Ca5(PO4)3OH)

Abbildung 2: Schematische Darstellung von einem Hydroxylapatit-Kristall (Ca5(PO4)3OH)

Das Dentin und der Zahnschmelz schützen die Zahnpulpa, die durchblutet wird und von Nerven durchzogen ist. Bei freiliegenden Zahnhälsen und ungeschütztem Dentin können äußere Reize wie Kälte, Wärme, Süßes oder Saures direkt über die im Dentin vorliegenden Dentinkanälchen („Tubuli“) zu dem Zahnnerv geleitet werden und dadurch Schmerzen verursachen.

Abbildung 3: Die Pulpa besteht aus Nervenbahnen und feinen Äderchen. Sie wird durchblutet und Wärme, Kälte und Schmerzen werden empfunden.
Abbildung 3: Die Pulpa besteht aus Nervenbahnen und feinen Äderchen. Sie wird durchblutet und Wärme, Kälte und Schmerzen werden empfunden.
Abbildung 4: In das Zahninnere verlaufende Dentintubuli
Abbildung 4: In das Zahninnere verlaufende Dentintubuli

Wichtig ist, den gesamten Zahn und Zahnhalteapparat zu schützen und zu pflegen. Wird dies vernachlässigt, so kann es zu Zahnerosionen (Auflösung des Zahnes durch Säuren z.B. aus der Nahrung), Karies (Auflösung der Zahnhartsubstanz durch bakterielle Säuren), Gingivitis (Zahnfleischentzündung) oder gar einer Parodontitis (Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates) kommen. Jede dieser Erkrankungen kann im schlimmsten Fall zu einem Zahnverlust führen. Um dies vorzubeugen, haben wir unsere Biorepair-Produkte entwickelt, erforscht und speziell an Ihre Bedürfnisse angepasst. In allen Biorepair-Produkten wird Zink-Carbonat Hydroxylapatit als Hauptwirkstoff eingesetzt, dem Hauptbestandteil des Zahnschmelzes. Es wird also ein dem Körper bekannter Wirkstoff verwendet. Hydroxylapatit kann auf den Zähnen eine Schutzschicht ausbilden. Diese Schutzschicht verhindert, dass Säuren den Zahn direkt angreifen oder sich Bakterien an den Zahn anlagern können. Kleine Zahnschmelzdefekte werden repariert, indem sich Hydroxylapatit in diese porösen Stellen direkt einlagert und mineralisiert. Bei freiliegenden Zahnhälsen werden die Dentinkanälchen verschlossen und empfindliche Zähne reduziert. Angenehmer Nebeneffekt: Die Zähne werden durch die weiße Hydroxylapatit-Schutzschicht aufgehellt.

Weitere wissenschaftliche Informationen und Studien zum Wirkstoff Hydroxylapatit finden Sie hier.