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Zahnschmerzen

Karies

Karies ist eine der wesentlichen, allgemein bekannten Zahnerkrankungen und zu recht gefürchtet. Die Zahnhartsubstanz wird bei einer Karieserkrankung irreparabel geschädigt. Der von Karies befallene Zahn muss daher in der Regel beim Zahnarzt mit Füllungen oder anderen Materialien behandelt werden. Im schlimmsten Fall muss der entsprechend befallene Zahn gezogen werden. Deshalb ist es wichtig, über Karies und den Präventionsstrategien informiert zu sein.

Wie kann ich Karies vorbeugen? Welche Bedeutung haben dabei Fluorid und Hydroxylapatit?

Karies ist eine Zahnerkrankung, die auf eine Demineralisation (Mineralverlust) der Zahnhartsubstanz zurückzuführen ist. Karies tritt typischerweise beim Zusammenspiel von vier Hauptfaktoren auf:

  1. Zahn
  2. Bakterien
  3. Substrat
  4. Zeit

Das Zusammenspiel dieser vier Faktoren kann zu einer Karieserkrankung führen. Im gesunden Zahnzustand, d. h. bei einem gesunden Speichelfluss und bei einer zuckerarmen Lebensweise gibt es ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Demineralisation (dem Herauslösen von Mineralien) und Remineralisation (dem Abscheiden von Mineralien). Bei einer Karieserkrankung ist dieses Gleichgewicht hingegen gestört und die Demineralisation überwiegt. Diese Demineralisation beginnt an der Zahnoberfläche und kann mit der Zeit bis in das Zahninnere (Dentin) fortschreiten. Somit kann der Zahn auf lange Sicht irreparabel geschädigt werden.

Bakterielle Biofilme (Plaque) bilden sich auf den Zahnoberflächen aus. Die darin enthaltenen Bakterien (z. B. Streptococcus mutans) können Kohlenhydrate (Zucker) aus unserer Nahrung in Säuren (vor allem Milchsäure) umwandeln. Da der Zahnschmelz säurelöslich ist, können die von den Bakterien produzierten Säuren den Zahnschmelz angreifen und ihn schädigen. Eine wichtige Maßnahme in der Kariespräventation ist deshalb die regelmäßige Entfernung der bakteriellen Biofilme im Rahmen der täglichen Zahnpflege (zweimal tägliches Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahncreme sowie Zahnseide) sowie ein geringer Zuckerkonsum.

Fluorid

Obwohl Fluoride in der Zahnmedizin bereits seit Jahrzehnten in der Kariesprophylaxe verwendet werden, ist der genaue Wirkmechanismus bislang noch nicht eindeutig aufgeklärt. Darüber hinaus existieren unterschiedliche Meinungen zum Wirkmechanismus von Fluoriden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Fluoride nur in Kombination mit dem Speichel wirksam sind. Der Wirkstoff Fluorid wird in „normalen” Zahncremes typischerweise nur in sehr geringen Mengen eingesetzt (ca. 1.450 ppm).

Hydroxylapatit

Ein alternativer, biomimetischer Ansatz ist die Verwendung von spezialisierten Zahnpflegeprodukten mit dem Wirkstoff Hydroxylapatit (z. B. Biorepair mit 20 % Zink-Carbonat-Hydroxylapatit); Hydroxylapatit ist ein Calciumphosphat-Mineral und ist der Hauptbestandteil unserer Zähne.

Ein Vorteil bei der Verwendung von Hydroxylapatit z. B. in Zahncremes und Mundspülungen ist, dass er nicht erst durch Remineralisationvorgänge gebildet werden muss, sondern direkt verfügbar ist und deshalb auch bei Personen mit geringerem Speichelfluss verwendet werden kann. Hydroxylapatit bildet eine Schutzschicht um den Zahn und kann ihn so vor Säureangriffen schützen. Überdies kann der Hydroxylapatit in unseren Zahncremes das bakterielle Wachstum minimieren und hilft so natürlicherweise bakterielle Biofilme auf den Zahnoberflächen zu minimieren.

Was kann ich bei freiliegenden Zahnhälsen tun?

Schon vor längerer Zeit ergaben Untersuchungen, dass man mit Hydroxylapatit gute Erfolge bei der Behandlung überempfindlicher und freiliegender Zahnhälse erzielen kann.1

Durch die regelmäßige Verwendung von Biorepair bildet sich eine Schutzschicht auf der Zahnoberfläche, die den natürlichen Zahnschmelz vor dem täglichen Abnutzen schützt. Der künstliche Zahnschmelz verschließt auch die Dentin-Kanälchen in den freiliegenden Zahnhälsen, die sonst schmerzhaft auf Heißes oder Kaltes reagieren können.2

Biorepair Zahncremes wirken insbesondere dann, wenn Patienten bereits über empfindliche Zähne oder freiliegende Zahnhälse klagen oder wenn die Schmelzoberfläche schon spürbar rau ist. Ebenso kann die Zahnpasta vom Patienten zu Hause als Nachsorge nach dem Bleaching oder der professionellen Zahnreinigung verwendet werden. Deren positive Wirkung kann dadurch länger anhalten. Da die Biorepair Zahncreme „mild“ menthol- und pfefferminzölfrei ist, kann sie auch während einer homöopathischen Therapie empfohlen werden.

1 R. W. Hüttemann, H. Dönges, Dtsch. Zahnärztl. Z. 1987, 42, 486-488 ("Untersuchungen zur Therapie überempfindlicher Zahnhälse mit Hydroxylapatit").

2 G. Orsini, M. Procaccini, L. Manzoli, F. Giuliodori, A. Lorenzini, A. Putignano, J. Clin. Periodontol. 2010, 37, 510-517 ("A double-blind randomized controlled trail comparing the desensitizing efficacy of a new dentifrice containing carbonate/hydroxyapatite nanocrystals and a sodium fluoride/potassium nitrate dentifrice").

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