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Welche Rolle spielen Lebensmittel für die Zahngesundheit?

„An apple a day keeps the doctor away“ ist ein bekanntes Sprichwort, dass den positiven Nutzen von Äpfeln auf unsere Gesundheit unterstreicht. Denn Früchte enthalten typischerweise viele Vitamine und sind daher gesund. Doch was passiert beim Konsum von Früchten und Fruchtsäften mit unseren Zähnen? Kann es trotz des positiven Nutzens zu Schädigungen der Zähne kommen? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?

Zahn-Erosion

Der Zahnschmelz, der äußere Teil des Zahns, besitzt einen sehr hohen Mineralanteil (ca. 97 % Hydroxylapatit) und ist das härteste Material im menschlichen Körper. Trotz dieser Härte und seiner ausgeklügelten Mikrostruktur ist der Zahnschmelz säurelöslich. Der Zahnschmelz wird also im Kontakt mit Säuren angelöst. Dieser Vorgang wird als „Erosion” bezeichnet. Putzt man im Anschluss daran die Zähne werden die äußeren Teile des Zahnschmelzes abgetragen. Im Gegensatz zu einer Karieserkrankung spielen Bakterien bei der Zahnerosion keine Rolle.


Zahnschmelz und säurehaltige Lebensmittel

Viele Lebensmittel enthalten Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und irreparabel schädigen können. Hierzu zählen Fruchtsäfte (z. B. Apfelsaft und Orangensaft), Zitrusfrüchte, Limonaden oder Weine. Dies unterstreicht, dass unsere Zähne im täglichen Leben zahlreichen Säureangriffen ausgeliefert sind (ein interaktives Quiz zum Thema Zahnerosion finden Sie auf www.zahnampel.de). Eines der wenigen Getränke, das aus zahnmedizinischer Sicht unbedenklich ist, ist Wasser, da es einen neutralen pH-Wert aufweist.

Die meisten anderen Getränke sind aber sauer und können den Zähnen schaden. Kleine Erosionen im Zahnschmelz lassen sich durch einen natürlicherweise ablaufenden Remineralisierungsvorgang reparieren (eine Abscheidung von Calciumphosphat aus dem Speichel), der kontinuierlich in unserer Mundhöhle stattfindet. Größere Erosionsschäden können nicht auf natürlichem Wege repariert werden.

Problematisch ist, dass man selber die Zahnerosion häufig nicht bemerkt, da typischerweise nur sehr kleine Mengen an Zahnschmelz abgetragen werden (Nanometer bis Mikrometer). Betrachtet man diese Entwicklung über einen Zeitraum von mehreren Jahren, so kann es durch Erosion zu ernsten gesundheitlichen Problemen der Zähne und des Zahnfleischs kommen. Durch den Zahnschmelzabtrag durch Zahnerosion ist z. B. das Kariesrisiko deutlich erhöht und es kann zu unangenehmen Schmerzempfindlichkeiten kommen. Im schlimmsten Fall kann Zahnerosion sogar zu einem kompletten Zahnverlust führen.

Deshalb ist der Schutz vor Zahnerosionen von großer Bedeutung, um die Zähne nachhaltig zu schützen und die Mundgesundheit zu erhalten. Ein innovativer Ansatz ist die Verwendung von Hydroxylapatit in der täglichen Mundpflege. Der Hydroxylapatit in den Biorepair Zahncremes hat eine ähnliche Kristallit-Struktur und chemische Zusammensetzung wie die kleinsten Baueinheiten des natürlichen Zahnschmelzes. Somit kann der Hydroxylapatit in der Biorepair Zahnpasta biomimetisch wirken. Die Verwendung von Hydroxylapatit in der täglichen Zahnpflege kann maßgeblich dazu beitragen die Zähne vor Zahnerosionen zu schützen. Hydroxylapatit legt sich wie ein Schutzschild um den Zahnschmelz. Diese biomimetische Schicht wird dann bei einem erosiven Angriff z. B. durch Zitrusfrüchte angegriffen und der natürliche Zahn bleibt intakt.

Abschließend lässt sich sagen, dass Zahnerosion ein weit verbreitetes Problem unserer modernen Gesellschaft und der damit einhergehenden Ernährungsgewohnheiten ist. Effektive Strategien (wie z. B. der biomimetische Ansatz mit Hydroxylapatit in der täglichen Zahnpflege) sind nötig, um Zahn-Erosionen zu minimieren und die Zähne langfristig gesund zu erhalten.

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