Wir möchten Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.OK

Zahnprobleme

In den letzten 20 Jahren sind durch effektive Prävention die Karieserkrankungen in Deutschland deutlich rückläufig. Die Zahlen für Parodontitiserkrankungen haben sich im gleichen Zeitraum jedoch nicht verändert und sind gleichbleibend hoch.

Erkrankungen des Zahnhalteapparates und Karies sind zwei der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Die Ursachen liegen in einer Veränderung der oralen Mikroflora, die hauptsächlich durch die Nahrungs- und Trinkgewohnheiten, Alkohol- und Tabakkonsum und die Zahnpflege beeinflusst werden.

Zahngesundheit

Was ist das ökologische Gleichgewicht der Mundhöhle?

Unter dem ökologischen Gleichgewicht der Mundhöhle versteht man eine gesunde Zusammensetzung der Mikroorganismen in der Mundhöhle. Der übermäßige Konsum von säurehaltigen Lebensmitteln, Alkohol oder anderen Genussmitteln kann dieses Gleichgewicht ebenso stören, wie eine mangelhafte Mundhygiene. Wird das Gleichgewicht der Mundflora gestört, können unter anderem Entzündungen wie z. B. die Parodontitis, auch Parodontose genannt, entstehen.

Wie putze ich meine Zähne richtig?

Wenn alle Zähne und Zahnflächen gut gesäubert werden, ist es ausreichend die Zähne zweimal täglich zu putzen. Die Dauer der Zahnreinigung ist individuell unterschiedlich. Abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Zahnanzahl, der Zahnstellung und des Lebensalters (manuelle Geschicklichkeit) variiert die Zeit. Eine systematische Vorgehensweise ist wichtig, damit alle Flächen gut geputzt werden. Die Zahnputzdauer sollte in der Regel mindestens zwei Minuten betragen.

Wurde vor Jahren die Rotationstechnik favorisiert, haben sich mittlerweile die (modifizierte) Bass-Technik und die Wisch- oder Fegetechnik etabliert. Horizontales „Schrubben“ sollte vermieden werden. Auch die Putztechnik ist abhängig von u.a. der manuellen Geschicklichkeit und dem Zahnstatus. Deshalb sollte man im Rahmen einer Prophylaxebehandlung in die für einen selbst am besten geeignete Putztechnik eingewiesen werden und diese erlernen bzw. üben. Fragen Sie einfach Ihren Zahnarzt – dieser berät Sie gerne.

Welche Zahnbürste ist die richtige?

Handzahnbürsten

Im Handel gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Handzahnbürsten. Viele Menschen stehen dabei vor der Frage, welche die richtige für ihre Zahnpflege ist. Hier sollte die Auswahl in erster Linie den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Abhängig davon, ob man verstärkt zu Plaque neigt oder ein empfindliches Zahnfleisch hat, sollte dementsprechend die Härte des Bürstenkopfes ausgewählt werden. Härtere Bürsten entfernen den bakteriellen Zahnbelag besser, können aber das Zahnfleisch verletzen. Empfehlenswert sind deshalb mittelharte Zahnbürsten mit einem kleineren Bürstenkopf. Kinder sollten ihrem Alter entsprechend eine passende Zahnbürste verwenden. Ein kleiner Bürstenkopf und ein zum Alter des Kindes passender Griff erleichtern das Zähneputzen. Eine kleine Sanduhr oder ein vergleichbares Hilfsmittel helfen, die Zeit richtig einzuschätzen.

Elektrische Zahnbürsten

Bei den elektrischen Zahnbürsten unterscheidet man die oszillierend-rotierenden/pulsierenden von den Schall- und Ultraschallzahnbürsten. Bei den oszillierenden Bürsten wird die Putzwirkung durch eine links-rechts-Drehung des Bürstenkopfes mit hoher Frequenz erreicht. Bei den Schallzahnbürsten erfolgt die Reinigung durch Vibration der Borsten. Abhängig von der Schall- oder Schwingungsfrequenz unterscheidet man Schall- und Ultraschallzahnbürsten. Schallzahnbürsten sollten ohne Druck auf den Zahn und das Zahnfleisch angewendet werden.

In den letzten Jahren wurden im Bereich der elektrischen Zahnbürsten eine Vielzahl von Technologien und Zusatzfunktionen entwickelt, um eine zunehmend effektivere aber auch Zahnhartsubstanz- und Zahnfleisch-schonendere Reinigung zu erzielen. Drucksensoren, Timerfunktionen oder die Auswahl verschiedener Putzprogramme erleichtern die tägliche Zahnreinigung.

Auch hier gilt: die Auswahl der passenden Technik sollte auf die individuellen Gegebenheiten abgestimmt werden. Ob eine oszillierende oder eine Bürste mit (Ultra-)Schalltechnologie besser geeignet ist, lässt sich am besten im Rahmen einer Prophylaxebehandlung in der Zahnarztpraxis durch speziell ausgebildetes Personal in Erfahrung bringen. Außerdem kann und sollte man hierbei in die Handhabung der ausgewählten Zahnbürste eingewiesen werden und die Bedienungsweise üben. Auch für Kinder werden dem Lebensalter entsprechend verschiedene Modelle elektrischer Zahnbürsten angeboten.

Wie reinige ich meine Zahnbürste richtig?

Zahnbürsten sollten nach dem Gebrauch gut ausgespült und aufrecht getrocknet werden. Spätestens alle drei Monate sollte die Zahnbürste gewechselt werden. Wenn sich die Borsten nach außen biegen und abgenutzt sind, ist eine gründliche Plaque-Entfernung nicht mehr möglich und das Zahnfleisch kann verletzt werden. Auch nach Infektionen im Mund- und Halsbereich oder grippalen Infekten sollte eine neue Bürste verwendet werden um einer erneuten Infektion vorzubeugen.

Für die Bürstenköpfe elektrischer Zahnbürsten gilt entsprechendes. Einige Hersteller haben Handzahnbürsten oder Bürstenköpfe mit Farbindikatoren im Sortiment. Durch ein Verblassen der Farbe wird angezeigt, wann Sie die Bürste wechseln sollten.

Wie benutze ich Zahnseide richtig?

Zusätzlich zur Reinigung mit der Hand- oder elektrischen Zahnbürste sollten die Zahnzwischenräume und die Kontaktpunkte der Zähne (die Stelle an der die Zähne aneinanderstoßen) einmal täglich mit Zahnseide gereinigt werden. Es sind verschiedene Varianten wie gewachst, ungewachst, mit Halter oder speziell für Zahnersatz im Handel erhältlich.

Wichtig ist die sachgemäße Anwendung um ein Schnalzen der Zahnseide in den Zwischenraum und eine Verletzung des Zahnfleisches zu vermeiden. Bei größeren Zahnzwischenräumen eignen sich auch Interdentalbürstchen. Diese sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich, z. B. metallfrei zur Pflege von Zahnersatz-Implantaten.

Wie wichtig ist eine Zungenreinigung?

Mittlerweile kommt auch der Zungenreinigung eine immer bedeutendere Rolle zu. Auf der Zunge nisten sich Bakterien ein, die Karies, Parodontitis oder Mundgeruch auslösen können. Spezielle Zungenreiniger entfernen diesen Belag. Inwieweit die Zungenreinigung das Parodontitisrisiko senkt ist wissenschaftlich noch nicht belegt. Bei Mundgeruch (Halitosis) hat sich die Verwendung eines Zungenschabers aber durchaus bewährt.

Unterstützend zu den oben genannten Hilfsmitteln kann eine Zahn- und Mundspülung verwendet werden. Die Spülung in Kombination mit der täglichen Zahn- und Mundhygiene verbessert die Mundflora und fördert die Mundgesundheit.

Warum ist eine professionelle Zahnreinigung empfehlenswert?

Selbst bei einer optimalen täglichen Zahn- und Mundhygiene ist es unmöglich alle Bereiche zu reinigen. Deshalb sollte in regelmäßigen Abständen eine professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden. Hierbei werden durch speziell ausgebildetes Fachpersonal weiche und harte Zahnbeläge ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes sowie Verfärbungen entfernt. Die Reinigung erfolgt sowohl maschinell als auch über Handinstrumente. Abschließend werden alle Zahnoberflächen poliert und geglättet, um die Neubesiedelung mit bakteriellem Zahnbelag zu erschweren.

Um Zahnproblemen effektiv vorzubeugen, sollte eine PZR in der Regel ein bis zweimal jährlich durchgeführt werden. Wie häufig eine PZR notwendig ist, hängt von individuellen Faktoren ab und sollte mit dem Zahnarzt oder der Mundhygieneassistentin bzw. Dentalhygienikerin abgeklärt werden.

Wie oft sollte ich zur Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt?

Eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung sollte ein- bis zweimal jährlich erfolgen. Durch die regelmäßige Untersuchung der Zähne, des Zahnfleisches, der Mundschleimhaut und der Zunge werden Schäden, Erkrankungen oder Infektionen rechtzeitig erkannt und Problemen vorgebeugt. Im Rahmen der Untersuchungen wird auch der Sitz von herausnehmbaren Prothesen kontrolliert.

Auch kleine Kinder sollten einmal jährlich den Zahnarzt aufsuchen. Ab ca. drei Jahre, wenn alle Milchzähne durchgebrochen sind, gilt es regelmäßig eine Zahnarztpraxis aufzusuchen, um einen Gewohnheitseffekt zu erzeugen und die Angst vor dem Zahnarzt von vorneherein zu minimieren. Für Schulkinder und Jugendliche sind zwei Kontrolltermine im Jahr empfehlenswert.

Welche Rolle spielen Lebensmittel für die Zahngesundheit?

„An apple a day keeps the doctor away“ ist ein bekanntes Sprichwort, dass den positiven Nutzen von Äpfeln auf unsere Gesundheit unterstreicht. Denn Früchte enthalten typischerweise viele Vitamine und sind daher gesund. Doch was passiert beim Konsum von Früchten und Fruchtsäften mit unseren Zähnen? Kann es trotz des positiven Nutzens zu Schädigungen der Zähne kommen? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?

Zahn-Erosion

Der Zahnschmelz, der äußere Teil des Zahns, besitzt einen sehr hohen Mineralanteil (ca. 97 % Hydroxylapatit) und ist das härteste Material im menschlichen Körper. Trotz dieser Härte und seiner ausgeklügelten Mikrostruktur ist der Zahnschmelz säurelöslich. Der Zahnschmelz wird also im Kontakt mit Säuren angelöst. Dieser Vorgang wird als „Erosion” bezeichnet. Putzt man im Anschluss daran die Zähne werden die äußeren Teile des Zahnschmelzes abgetragen. Im Gegensatz zu einer Karieserkrankung spielen Bakterien bei der Zahnerosion keine Rolle.


Zahnschmelz und säurehaltige Lebensmittel

Viele Lebensmittel enthalten Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und irreparabel schädigen können. Hierzu zählen Fruchtsäfte (z. B. Apfelsaft und Orangensaft), Zitrusfrüchte, Limonaden oder Weine. Dies unterstreicht, dass unsere Zähne im täglichen Leben zahlreichen Säureangriffen ausgeliefert sind (ein interaktives Quiz zum Thema Zahnerosion finden Sie auf www.zahnampel.de). Eines der wenigen Getränke, das aus zahnmedizinischer Sicht unbedenklich ist, ist Wasser, da es einen neutralen pH-Wert aufweist.

Die meisten anderen Getränke sind aber sauer und können den Zähnen schaden. Kleine Erosionen im Zahnschmelz lassen sich durch einen natürlicherweise ablaufenden Remineralisierungsvorgang reparieren (eine Abscheidung von Calciumphosphat aus dem Speichel), der kontinuierlich in unserer Mundhöhle stattfindet. Größere Erosionsschäden können nicht auf natürlichem Wege repariert werden.

Problematisch ist, dass man selber die Zahnerosion häufig nicht bemerkt, da typischerweise nur sehr kleine Mengen an Zahnschmelz abgetragen werden (Nanometer bis Mikrometer). Betrachtet man diese Entwicklung über einen Zeitraum von mehreren Jahren, so kann es durch Erosion zu ernsten gesundheitlichen Problemen der Zähne und des Zahnfleischs kommen. Durch den Zahnschmelzabtrag durch Zahnerosion ist z. B. das Kariesrisiko deutlich erhöht und es kann zu unangenehmen Schmerzempfindlichkeiten kommen. Im schlimmsten Fall kann Zahnerosion sogar zu einem kompletten Zahnverlust führen.

Deshalb ist der Schutz vor Zahnerosionen von großer Bedeutung, um die Zähne nachhaltig zu schützen und die Mundgesundheit zu erhalten. Ein innovativer Ansatz ist die Verwendung von Hydroxylapatit in der täglichen Mundpflege. Der Hydroxylapatit in den Biorepair Zahncremes hat eine ähnliche Kristallit-Struktur und chemische Zusammensetzung wie die kleinsten Baueinheiten des natürlichen Zahnschmelzes. Somit kann der Hydroxylapatit in der Biorepair Zahnpasta biomimetisch wirken. Die Verwendung von Hydroxylapatit in der täglichen Zahnpflege kann maßgeblich dazu beitragen die Zähne vor Zahnerosionen zu schützen. Hydroxylapatit legt sich wie ein Schutzschild um den Zahnschmelz. Diese biomimetische Schicht wird dann bei einem erosiven Angriff z. B. durch Zitrusfrüchte angegriffen und der natürliche Zahn bleibt intakt.

Abschließend lässt sich sagen, dass Zahnerosion ein weit verbreitetes Problem unserer modernen Gesellschaft und der damit einhergehenden Ernährungsgewohnheiten ist. Effektive Strategien (wie z. B. der biomimetische Ansatz mit Hydroxylapatit in der täglichen Zahnpflege) sind nötig, um Zahn-Erosionen zu minimieren und die Zähne langfristig gesund zu erhalten.

Zahnschmerzen

Wie kann ich Karies vorbeugen? Welche Bedeutung haben dabei Fluorid und Hydroxylapatit?

Karies ist eine Zahnerkrankung, die auf eine Demineralisation (Mineralverlust) der Zahnhartsubstanz zurückzuführen ist. Karies tritt typischerweise beim Zusammenspiel von vier Hauptfaktoren auf:

  1. Zahn
  2. Bakterien
  3. Substrat
  4. Zeit

Das Zusammenspiel dieser vier Faktoren kann zu einer Karieserkrankung führen. Im gesunden Zahnzustand, d. h. bei einem gesunden Speichelfluss und bei einer zuckerarmen Lebensweise gibt es ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Demineralisation (dem Herauslösen von Mineralien) und Remineralisation (dem Abscheiden von Mineralien). Bei einer Karieserkrankung ist dieses Gleichgewicht hingegen gestört und die Demineralisation überwiegt. Diese Demineralisation beginnt an der Zahnoberfläche und kann mit der Zeit bis in das Zahninnere (Dentin) fortschreiten. Somit kann der Zahn auf lange Sicht irreparabel geschädigt werden.

Bakterielle Biofilme (Plaque) bilden sich auf den Zahnoberflächen aus. Die darin enthaltenen Bakterien (z. B. Streptococcus mutans) können Kohlenhydrate (Zucker) aus unserer Nahrung in Säuren (vor allem Milchsäure) umwandeln. Da der Zahnschmelz säurelöslich ist, können die von den Bakterien produzierten Säuren den Zahnschmelz angreifen und ihn schädigen. Eine wichtige Maßnahme in der Kariespräventation ist deshalb die regelmäßige Entfernung der bakteriellen Biofilme im Rahmen der täglichen Zahnpflege (zweimal tägliches Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahncreme sowie Zahnseide) sowie ein geringer Zuckerkonsum.

Fluorid

Obwohl Fluoride in der Zahnmedizin bereits seit Jahrzehnten in der Kariesprophylaxe verwendet werden, ist der genaue Wirkmechanismus bislang noch nicht eindeutig aufgeklärt. Darüber hinaus existieren unterschiedliche Meinungen zum Wirkmechanismus von Fluoriden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Fluoride nur in Kombination mit dem Speichel wirksam sind. Der Wirkstoff Fluorid wird in „normalen” Zahncremes typischerweise nur in sehr geringen Mengen eingesetzt (ca. 1.450 ppm).

Hydroxylapatit

Ein alternativer, biomimetischer Ansatz ist die Verwendung von spezialisierten Zahnpflegeprodukten mit dem Wirkstoff Hydroxylapatit (z. B. Biorepair mit 20 % Zink-Carbonat-Hydroxylapatit); Hydroxylapatit ist ein Calciumphosphat-Mineral und ist der Hauptbestandteil unserer Zähne.

Ein Vorteil bei der Verwendung von Hydroxylapatit z. B. in Zahncremes und Mundspülungen ist, dass er nicht erst durch Remineralisationvorgänge gebildet werden muss, sondern direkt verfügbar ist und deshalb auch bei Personen mit geringerem Speichelfluss verwendet werden kann. Hydroxylapatit bildet eine Schutzschicht um den Zahn und kann ihn so vor Säureangriffen schützen. Überdies kann der Hydroxylapatit in unseren Zahncremes das bakterielle Wachstum minimieren und hilft so natürlicherweise bakterielle Biofilme auf den Zahnoberflächen zu minimieren.

Was kann ich bei freiliegenden Zahnhälsen tun?

Schon vor längerer Zeit ergaben Untersuchungen, dass man mit Hydroxylapatit gute Erfolge bei der Behandlung überempfindlicher und freiliegender Zahnhälse erzielen kann.1

Durch die regelmäßige Verwendung von Biorepair bildet sich eine Schutzschicht auf der Zahnoberfläche, die den natürlichen Zahnschmelz vor dem täglichen Abnutzen schützt. Der künstliche Zahnschmelz verschließt auch die Dentin-Kanälchen in den freiliegenden Zahnhälsen, die sonst schmerzhaft auf Heißes oder Kaltes reagieren können.2

Biorepair Zahncremes wirken insbesondere dann, wenn Patienten bereits über empfindliche Zähne oder freiliegende Zahnhälse klagen oder wenn die Schmelzoberfläche schon spürbar rau ist. Ebenso kann die Zahnpasta vom Patienten zu Hause als Nachsorge nach dem Bleaching oder der professionellen Zahnreinigung verwendet werden. Deren positive Wirkung kann dadurch länger anhalten. Da die Biorepair Zahncreme „mild“ menthol- und pfefferminzölfrei ist, kann sie auch während einer homöopathischen Therapie empfohlen werden.

1 R. W. Hüttemann, H. Dönges, Dtsch. Zahnärztl. Z. 1987, 42, 486-488 ("Untersuchungen zur Therapie überempfindlicher Zahnhälse mit Hydroxylapatit").

2 G. Orsini, M. Procaccini, L. Manzoli, F. Giuliodori, A. Lorenzini, A. Putignano, J. Clin. Periodontol. 2010, 37, 510-517 ("A double-blind randomized controlled trail comparing the desensitizing efficacy of a new dentifrice containing carbonate/hydroxyapatite nanocrystals and a sodium fluoride/potassium nitrate dentifrice").

Zahnalterung

Warum nutzen sich Zähne ab?

Unsere Zähne leiden unter ständigen Angriffen und Einflüssen, sowohl mechanisch beim Zähneputzen mit der Zahnbürste als auch chemisch bei der Nahrungsaufnahme. Insbesondere säurehaltige Getränke und Speisen sowie Obst setzen der Zahnschmelzoberfläche zu. Die Folge: Die Zahnschmelzoberfläche wird rau, porös und empfindlich. In der Folge entwickeln sich mikrokleine Defekte und der Zahnschmelz wird zunehmend dünner. Dieser Prozess ist insbesondere deshalb bedenklich, da sich der Zahnschmelz täglich Schritt für Schritt abnutzt und nicht vom Körper nachgebildet werden kann. Der künstliche Zahnschmelz in Biorepair verbindet sich mit der Zahnoberfläche und verschließt mikrokleine Defekte. Die Zähne fühlen sich sofort glatter an. Zugleich bildet Biorepair eine Schutzschicht gegen erneute Abnutzung.

Wie lässt sich säurebedingter Zahnschmelzabbau aufhalten?

Getränke, Speisen und auch gesundes Obst enthalten viel Säure. Sie wirkt aggressiv auf die Zahnschmelzoberfläche, macht sie porös und rissig. Die natürliche Schutzbarriere der Zähne ist gestört und bietet Bakterien eine vielfach vergrößerte Angriffsfläche.

Durch die Aggressivität von säurehaltigen Nahrungsmitteln sowie durch den mechanischen Abrieb werden täglich Partikel aus der Zahnschmelzoberfläche herausgelöst. Dadurch entstehen mikroskopisch kleine Defekte. Die zuvor glatte, glänzende Zahnschmelzoberfläche wird rau und stumpf. Bakterien bleiben besser haften. Bei weiterem Schmelzabbau werden Dentinkanälchen freigelegt. Schmerzempfindliche Zähne können die Folge sein. Weil abgenutzter Zahnschmelz vom Körper nicht nachgebildet werden kann, schreitet dieser Prozess bedenklich fort. Dem entgegen wirkt der künstliche Zahnschmelz in Biorepair. Bei regelmäßiger Anwendung lagert dieser sich an der Zahnoberfläche ab, wo er mikrokleine Defekte verschließt. So bildet Biorepair eine Schutzschicht gegen weitere Säureangriffe.

Zahnschmelzdefekt

Warum greifen Säuren den Zahnschmelz an?

Zur gesunden Ernährung gehören ohne Frage Obst und Fruchtsäfte. Wer allerdings sehr viel davon zu sich nimmt, erhöht auch das Risiko für Zahnerosionen. Denn die darin enthaltenen Säuren greifen den Zahnschmelz an (Erosion). Die Folge: Der Zahnschmelz wird mit der Zeit immer dünner und der Zahn verändert seine Form bis letztlich sogar das bräunliche Zahnbein (Dentin) hindurchschimmert. Als besonders säurehaltig gelten im Allgemeinen Kiwis, Orangen, saure Beeren, aber auch mit Essig angemachter Salat sowie Limonaden. Um den sauren pH-Wert im Mund etwas zu neutralisieren, empfiehlt es sich, nach dem Genuss saurer Speisen und Getränke, ein Glas Wasser zu trinken. Auf keinen Fall sollte man nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln sofort die Zähne putzen.

Was geschieht, wenn der Zahnschmelzabbau nicht aufgehalten wird?

Die zuvor glatte, glänzende Zahnschmelzoberfläche wird rau und stumpf. Bakterien bleiben besser haften. Bei weiterem Schmelzabbau werden Dentinkanälchen freigelegt und schmerzempfindliche Zähne können die Folge sein. Weil abgenutzter Zahnschmelz vom Körper nicht nachgebildet werden kann, schreitet dieser Prozess bedenklich fort. Der künstliche Zahnschmelz in Biorepair repariert hingegen diese mikrokleinen Defekte und bildet bei regelmäßiger Anwendung eine Schutzschicht gegen Abnutzung.

Warum konnte die Zahnschmelzoberfläche bisher nicht repariert werden?

Zahnschmelz ist eine zellenlose Substanz und kann nicht vom Körper nachgebildet werden. Daher muss man den Zahnschmelz von außen auffüllen. Weil die einzelnen Defekte auf der Zahnschmelzoberfläche winzig klein sind, müssen auch die Reparatur-Bausteine winzig klein sein. Nur so können sie sich in den Rillen und Rissen anlagern. Diese Bausteine sollten in ihrem strukturellen Aufbau der natürlichen Zahnschmelzsubstanz so ähnlich wie möglich sein.

Da um den Wirkstoff Fluorid immer noch viele Fragen ungeklärt sind und unterschiedliche Meinungen zum Wirkmechanismus bestehen, verzichtet die Biorepair Zahnpasta auf Fluorid und verfolgt einen biomimetischen Wirkansatz. Mittels biomimetischer Kristallite werden mikroskopisch kleine Defekte in der Zahnschmelzoberfläche repariert. Gleichzeitig wird die Neubildung von Zahnbelag und Zahnstein reduziert sowie Karies und Zahnfleischproblemen vorgebeugt.

Zahnfleischbluten

Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?

Werden bakterielle Zahnbeläge am Zahnfleisch nicht regelmäßig entfernt, kann es zu einer Zahnfleischentzündung kommen (Gingivitis). Diese kann in eine Parodontitis übergehen. Im schlimmsten Fall kann eine unbehandelte Zahnfleischentzündung auf längere Sicht zu einem irreversiblen Zahnverlust führen. Ursache für Zahnfleischentzündungen sind schädliche Mikroorganismen. Deshalb ist die regelmäßige Entfernung von bakteriellen Biofilmen am Zahnfleisch essentiell, um eine langfristige Gesundheit der Zähne und des Zahnfleisches zu erhalten.

Wie schützt Biorepair Zahncreme Plus vor Zahnfleischentzündungen?

Biorepair Zahncreme Plus bietet zusätzlich zum künstlichen Zahnschmelz einen Zahnfleischschutz. Der Inhaltsstoff Lactoferrin kann das Wachstum schädlicher Mikroorganismen verhindern, die zu Zahnfleischproblemen führen können. Hyaluron wiederum unterstützt die gesunde Feuchtigkeit des Zahnfleischs und trägt so zur Zahnfleischgesundheit bei. Überdies wirkt der ebenfalls in Biorepair enthaltende künstliche Zahnschmelz positiv auf das Zahnfleisch. Er kann die initiale bakterielle Kolonisation verhindern und schränkt das Wachstum potentiell schädlicher Mikroorganismen ein.

Wie schütze ich mich vor Parodontose?

Das beste Rezept zum Schutz vor Parodontose bzw. Parodontitis ist die tägliche Zahnpflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt. Gründliches Zähneputzen ist dabei ebenso wichtig wie der Einsatz von Zahnseide bzw. Zahnzwischenraumbürsten, um den Zahnbelag am Zahnfleischrand und zwischen den Zähnen zu entfernen. Mit dem erweiterten Zahnfleischschutz von Biorepair Zahncreme Plus lässt sich darüber hinaus der Besiedelung des Zahnfleisches mit Bakterien entgegenwirken. Die in Biorepair Zahncreme Plus enthaltenen Wirkstoffe Lactoferrin und Hyaluron bilden einen zusätzlichen Bakterienschutz, indem sie der Plaque das lebensnotwendige Eisen entziehen und die gesunde Mundfeuchtigkeit als wichtige Barriere gegenüber Bakterien unterstützen.

brush