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Allgemein

Neo-Mineralisation mit Zink-Carbonat-Hydroxylapatit

Zahnschmelz besteht hauptsächlich aus einem besonders harten und widerstandsfähigen Mineral (Hydroxylapatit). Im Gegensatz zum bakteriell induzierten Verschleiß (Karies) bildet der säureinduzierte, chemische Verschleiß dieser Zahnstruktur heute aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten eine der häufigsten Ursachen für Zahnschäden. Dazu zählt unter anderem der Verzehr von Fruchtsäften, Limonaden und Energiedrinks mit niedrigem pH-Wert. Bei regelmäßigem Genuss von säurehaltigen Nahrungsmitteln können die Zähne irreparabel geschädigt werden. Auch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten und Mundspüllösungen kann nicht nachhaltig vor Erosionen durch Säuren schützen. Mit der in Biorepair verwendeten Substanz, einem Zink-Carbonat-Hydroxylapatit1 in mikrokristalliner Form, wurde eine technologische Innovation erzielt, mit deren Hilfe die Reparatur von mikrokleinen Defekten in der Zahnschmelzoberfläche möglich wird.

Es wurde gezeigt, dass sich der in Biorepair enthaltene Zink-Carbonat-Hydroxylapatit1 tatsächlich an die Zahnoberfläche anlagert.2

In der Formulierung einer Zahnpasta und Mundspüllösung (Biorepair) können damit kleinste Defekte im Zahnschmelz aufgefüllt werden. Es bildet sich eine Apatit-Verbundschicht, die die Zahnschmelz- und Dentin-Oberflächenstruktur repariert und schützt. Die Untersuchungen wurden zunächst in vitro durchgeführt, um unter maximal standardisierten Versuchsbedingungen die Prozesse von Biorepair nachzuweisen. Inzwischen konnte auch unter den widrigen Bedingungen der Mundhöhle aufgrund erster Ergebnisse die biologische Aktivität bestätigt werden. Neueste Untersuchungen belegen die Wirksamkeit von Biorepair in vivo.

1 Internationale INCI Bezeichnung Zinc Hydroxyapatite

2 M. Lelli, A. Putignano, M. Marchetti, I. Foltran, F. Mangani, M. Procaccini, N. Roveri, G. Orsini, Front. Physiol. 2014, 5, 1-7 ("Remineralization and repair of enamel surface by biomimetic Zn-carbonate hydroxyapatite containing toothpaste: A comparative in vivo study").

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